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Multiphonics Roadtrip

30.09. – 07.10.2021: Dortmund, Düsseldorf, Freiburg, Meschede, Müllheim/Baden, Wuppertal

Bereits seit Bestehen des Multiphonics Festivals werden die oft aufwendigen Produktionen nicht nur an einem Spielort, wie z.B. der Festivalbühne im Alten Pfandhaus präsentiert, sondern sie treten auch an anderen Spielorten auf. Traditionell sind dabei das Domicil in Dortmund und die Düsseldorfer Jazzschmiede wichtige und zuverlässige Partner des Festivals. Erstmalig gibt es an zwei Abenden eine Kooperation mit der Tony Cragg Foundation im Wuppertaler Skulpturenpark. Das Ensemble um das Freiburger Duo „FisFüz“ zusammen mit ihrem langjährigen kongenialen Partner Gianluigi Trovesi und dem Freiburger Bassisten Winfried Holzenkamp wird dabei in der Alten Synagoge in Meschede, sowie an zwei weiteren Konzertabenden in ihrer Freiburger Heimat, sowie im badischen Müllheim zu erleben sein.

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Essence of North

Donnerstag, 30.09., 20:00 Uhr (Dortmund, Domicil) – Tickets

Die Essenz des Nordens: Die isländische Geigerin Gerður Gunnarsdóttir und der Schweizer Klarinettist und Komponist Claudio Puntin erschaffen poetische Miniaturen von purer Schönheit und verführerischer Raffinesse. Inspiriert sowohl von der Stille als auch den Naturgewalten der isländischen Vulkaninsel, wirken sie der Hektik der Alltagswelt entgegen, erschaffen weite, kreatürliche und feinstoffliche Klangräume, in denen man staunend flaniert, sich geborgen und mit offenem Herzen aufgenommen fühlt. „Es gibt eine ganz starke, sehr schöne Chortradition in Island, aus der auch ich komme“, sagt Gerður Gunnarsdóttir. „Es ist ja noch gar nicht so lange her, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes aus unseren Stein-, Torf- und Grashäusern herausgekommen sind. Aber dadurch sind wir vielleicht ein bisschen freier im Kopf, denn Tradition kann auch fesseln. Wir fühlen uns nicht gebunden. Alle können musikalisch machen, was sie wollen und tun das auch.“

Gerður Gunnarsdóttir – Violine, Gesang
Claudio Puntin – Klarinetten, Metallophon

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Omer Klein & Ismail Lumanovski

Donnerstag, 30.09., 21:00 Uhr (Dortmund, Domicil) – Tickets

Der Klarinettist Ismail Lumanovski ist ein Kraftfeld voller Leidenschaft und dynamischer Virtuosität. Den „Spirit“ der Balkan-Volksmusik verbindet er souverän mit der strengen Disziplin der Klassik, schwelgt subtil in kammermusikalischen Welten, bevor er nicht weniger inspiriert in ein hochkomplexes Cross-Over-Repertoire eintaucht. Bei allem gibt es eine Konstante: Sein emotionales Spiel betört die Sinne. Geboren im mazedonischen Bitola, wurde Lumanovski zum Weltreisenden, gefeiert als Pierre-Boulez-Interpret, aber auch als Brückenbauer zwischen den Kulturen. Dass er nun auf den israelischen Jazz-Pianisten und Komponisten Omar Klein trifft, erscheint folgerichtig und konsequent. Auch Kleins brillanter Modern Jazz ist unterspült von traditionellen Strömungen seiner orientalischen Kultur. So lässt die Begegnung von Omar Klein und Ismael Lumanovski zahlreiche synergetische Verbindung erwarten: faszinierend und grenzenlos.

Ismael Lumanovski – Klarinette
Omer Klein – Klavier

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Heller & Gawlik- The Next Level

Donnerstag, 30.09., 22:00 Uhr (Dortmund, Domicil) – Tickets

Fester Bestandteil von Multiphonics ist jedes Jahr ein Konzert des Kölner Saxofonisten, Komponisten und Arrangeurs Paul Heller mit seiner Allstar Band, zu der er jeweils Gäste an der Klarinette einlädt. Anat Cohen war im Rahmen eines herausragend arrangierten Programms mit Standards aus dem Great American Songbook zu erleben, Engelbert Wrobel und Fiete Felsch sprühten als Klarinetten-Solisten in einer mächtig swingenden Hommage auf Benny Goodman. Nun folgt die Begegnung mit Julius Gawlik, dem erst 24-jährigen Ausnahmetalent an Klarinette und Tenorsaxophon. Gawlik ist aktueller Stipendiat der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, sowie frischgebackenes Mitglied der NDR-Bigband!  Auch an diesem Abend weht der schöne Hauch des Unvorhersehbaren durchs Konzert: Die Spannung resultiert allein schon daraus, dass Julius Gawlik und Paul Heller – bislang – keine gemeinsame Geschichte haben und sie aufeinandertreffen, ohne auch nur zu ahnen, wo es hingehen wird. Der spontane Austausch zweier Spitzenkönner, die bereits jetzt eines eint: ihr unglaublicher Spaß an unglaublich guter Musik!

Paul Heller – Tenorsax
Julius Gawlik – Klarinette, Tenorsax
Rainer Böhm – Klavier
Martin Gjakonovski – Kontrabass
Bodek Janke – Schlagzeug

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Kinan Azmeh & Florian Weber

Donnerstag, 30.09., 20:00 Uhr (Wuppertal, Skulpturenpark) – Tickets

Der syrische Klarinettist und Komponist Kinan Azmeh ist ein sinnlicher, ständig fragender und insistierender Grenzgänger zwischen musikalischen Traditionen. Pendelnd zwischen seiner Heimat und New York, wo er unter anderem seine New Yorker City Band leitet, ist sein getragenes Spiel von einer Schönheit geprägt, die tief berührt und wahre Glücksgefühle hervorrufen kann – um einen bereits im nächsten Augenblick eine nicht minder tiefe Trauer, ja Bestürzung spüren zu lassen. Wenn Azmehs Klangkunst von gefährdeten Lebenssituationen in seiner syrischen Heimat erzählt, überschlägt sich mitunter seine Klarinette, sie trillert, vital und atemlos, während sie sich die Tonleiter hinaufschraubt und zu bersten droht. Und dann doch wieder zu innerer Ruhe zurückfindet, lyrisch und nachdenklich, hoffnungsfroh und widerständig. Nun trifft Kinan Azmeh auf den Pianisten Florian Weber, und auch hier ist weit mehr zu erwarten als Kammermusik mit arabischen Grundtönen. Ein Gipfeltreffen zweier Virtuosen, die alle erdenklichen Gefühlsschattierungen ausloten.

Kinan Azmeh – Klarinette
Florian Weber – Klavier

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Multiphonics 8 + Gina Schwarz

Donnerstag, 30.09., 21:00 Uhr (Wuppertal, Skulpturenpark) – Tickets

Traditionell zählt das Projekt „Multiphonics 8“ von Annette Maye, der Künstlerischen Leiterin von Multiphonics, zu den Höhepunkten jeder Festivalausgabe. Dafür wird seit 2017 jährlich eine Komposition in Auftrag gegeben und eine besondere Komponistin/ein besonderer Komponist in den Mittelpunkt gestellt. Letztes Jahr ging der Auftrag an die österreichische Komponistin und Bassistin Gina Schwarz, die sich dafür vom britischen Folk-Sänger, Gitarristen und Komponisten Nick Drake inspirieren ließ. Zeitlebens galt Nick Drake (1948-1974) als Insider-Tipp der Folk-Szene, erst nach seinem frühen Tod avancierte er zum Kult-Star, nunmehr bewundert und gefeiert für die Schönheit, Transparenz und Tiefe seiner Musik. Drakes auf drei Studio-Alben erschienene Songs sind ebenso geprägt sind von verzweifelter Melancholie wie von zart aufkeimender Hoffnung, nun wurden sie für Gina Schwarz zum Ausgangspunkt ihrer kompositorischen Ideen. So wie Drake seine Alben teils wie eine Geschichte aufbaute, die mit jedem Kapitel etwas durchschaubarer und verständlicher wird, so lassen sich auch ihre neuen Kompositionen als eigenständiger Zyklus interpretieren. Nachdem im letzten Jahr Proben erste Aufnahmen und ein Konzert mit reduziertem Publikum stattfinden konnten, wird dieses Jahr hoffentlich in größerem Rahmen gespielt werden können.

Gina Schwarz – Komposition, Arrangement, db
Mona Matbou-Riahi – Bb-Cl
Steffen Schorn – K-Alt-Cl, BCl, Bb-Cl
Annette Maye – Bcl,Bb-Cl, Es-Cl
Thomas Savy – Bcl, Bb-Cl, S-Sax
Lucas Leidinger – p
Mahan Mirarab – g
Dirk-Peter Kölsch – dr
Daniel Manrique-Smith - fl

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Multiphonics 8 + Gina Schwarz

Freitag, 01.10., 20:00 Uhr (Dortmund, Domicil) – Tickets

Traditionell zählt das Projekt „Multiphonics 8“ von Annette Maye, der Künstlerischen Leiterin von Multiphonics, zu den Höhepunkten jeder Festivalausgabe. Dafür wird seit 2017 jährlich eine Komposition in Auftrag gegeben und eine besondere Komponistin/ein besonderer Komponist in den Mittelpunkt gestellt. Letztes Jahr ging der Auftrag an die österreichische Komponistin und Bassistin Gina Schwarz, die sich dafür vom britischen Folk-Sänger, Gitarristen und Komponisten Nick Drake inspirieren ließ. Zeitlebens galt Nick Drake (1948-1974) als Insider-Tipp der Folk-Szene, erst nach seinem frühen Tod avancierte er zum Kult-Star, nunmehr bewundert und gefeiert für die Schönheit, Transparenz und Tiefe seiner Musik. Drakes auf drei Studio-Alben erschienene Songs sind ebenso geprägt sind von verzweifelter Melancholie wie von zart aufkeimender Hoffnung, nun wurden sie für Gina Schwarz zum Ausgangspunkt ihrer kompositorischen Ideen. So wie Drake seine Alben teils wie eine Geschichte aufbaute, die mit jedem Kapitel etwas durchschaubarer und verständlicher wird, so lassen sich auch ihre neuen Kompositionen als eigenständiger Zyklus interpretieren. Nachdem im letzten Jahr Proben erste Aufnahmen und ein Konzert mit reduziertem Publikum stattfinden konnten, wird dieses Jahr hoffentlich in größerem Rahmen gespielt werden können.

Gina Schwarz – Komposition, Arrangement, db
Mona Matbou-Riahi – Bb-Cl
Steffen Schorn – K-Alt-Cl, BCl, Bb-Cl
Annette Maye – Bcl,Bb-Cl, Es-Cl
Thomas Savy – Bcl, Bb-Cl, S-Sax
Lucas Leidinger – p
Mahan Mirarab – g
Dirk-Peter Kölsch – dr
Daniel Manrique-Smith - fl

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Heller & Gawlik- The Next Level

Freitag, 01.10., 21:00 Uhr (Düsseldorf, Jazzschmiede) – Tickets

Fester Bestandteil von Multiphonics ist jedes Jahr ein Konzert des Kölner Saxofonisten, Komponisten und Arrangeurs Paul Heller mit seiner Allstar Band, zu der er jeweils Gäste an der Klarinette einlädt. Anat Cohen war im Rahmen eines herausragend arrangierten Programms mit Standards aus dem Great American Songbook zu erleben, Engelbert Wrobel und Fiete Felsch sprühten als Klarinetten-Solisten in einer mächtig swingenden Hommage auf Benny Goodman. Nun folgt die Begegnung mit Julius Gawlik, dem erst 24-jährigen Ausnahmetalent an Klarinette und Tenorsaxophon. Gawlik ist aktueller Stipendiat der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, sowie frischgebackenes Mitglied der NDR-Bigband!  Auch an diesem Abend weht der schöne Hauch des Unvorhersehbaren durchs Konzert: Die Spannung resultiert allein schon daraus, dass Julius Gawlik und Paul Heller – bislang – keine gemeinsame Geschichte haben und sie aufeinandertreffen, ohne auch nur zu ahnen, wo es hingehen wird. Der spontane Austausch zweier Spitzenkönner, die bereits jetzt eines eint: ihr unglaublicher Spaß an unglaublich guter Musik!

Paul Heller – Tenorsax
Julius Gawlik – Klarinette, Tenorsax
Rainer Böhm – Klavier
Martin Gjakonovski – Kontrabass
Bodek Janke – Schlagzeug

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Omer Klein & Ismail Lumanovski

Freitag, 01.10., 21:00 Uhr (Düsseldorf, Jazzschmiede) – Tickets

Der Klarinettist Ismail Lumanovski ist ein Kraftfeld voller Leidenschaft und dynamischer Virtuosität. Den „Spirit“ der Balkan-Volksmusik verbindet er souverän mit der strengen Disziplin der Klassik, schwelgt subtil in kammermusikalischen Welten, bevor er nicht weniger inspiriert in ein hochkomplexes Cross-Over-Repertoire eintaucht. Bei allem gibt es eine Konstante: Sein emotionales Spiel betört die Sinne. Geboren im mazedonischen Bitola, wurde Lumanovski zum Weltreisenden, gefeiert als Pierre-Boulez-Interpret, aber auch als Brückenbauer zwischen den Kulturen. Dass er nun auf den israelischen Jazz-Pianisten und Komponisten Omar Klein trifft, erscheint folgerichtig und konsequent. Auch Kleins brillanter Modern Jazz ist unterspült von traditionellen Strömungen seiner orientalischen Kultur. So lässt die Begegnung von Omar Klein und Ismael Lumanovski zahlreiche synergetische Verbindung erwarten: faszinierend und grenzenlos.

Ismael Lumanovski – Klarinette
Omer Klein – Klavier

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Duo FisFüz & Ian Harrison + Winfried Holzenkamp

Montag, 04.10., 20:00 Uhr (Meschede, Alte Synagoge) – Tickets

Annette Mayes „ensemble FisFüz“ existiert seit 1995, dem 2. Studienjahr von Annette Maye und ihrem langjährigen musikalischen Weggefährten, dem Weltklasseperkussionisten Murat Coskun. Und der Name ist weit über die Grenzen hinweg zu einem Begriff für innovative Weltmusik mit vielen Improvisationen und raffinierten Arrangements. Die beiden spielten über die Jahre mit wechselnden Musikern und Besetzungen und legten seit 2006 den längsten Teil ihrer gemeinsamen Wegstrecke mit dem türkischen Oud-Spieler und Gitarristen Gürkan Balkan zurück. Die musikalische Grundlage bilden dabei Eigenkompositionen  der Mitglieder des Ensembles, die sich thematisch rund ums Mittelmeer bewegen, wobei sie musikalische Einflüsse aus dem Nahen Osten ebenso wie aus Nordafrika und dem Baltikum verarbeiten und tradierte Formen durch Improvisation und Variation aufbrechen. Für Multiphonics 2021 arbeiten Annette Maye und Murat Coskun nunmehr mit zwei weiteren langjährigen Weggefährten zusammen. Dem Freiburger Bassisten Winfried Holzenkamp, dessen Aufenthalte in Südamerika sein musikalisches Schaffen prägten, sowie den Zink- Dudelsack- und Kornettspieler Ian Harrison, einen der herausragendsten Solisten der internationalen Folk- und Alte Musikszene.

Annette Maye – Klarinette
Ian Harrison – Zink, Schalmei, Dudelsack
Winfried Holzenkamp - Bass
Murat Coskun – Perkussion

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Duo FisFüz & Ian Harrison + Winfried Holzenkamp

Dienstag, 05.10., 20:00 Uhr (Müllheim, Martinskirche) – Tickets

Annette Mayes „ensemble FisFüz“ existiert seit 1995, dem 2. Studienjahr von Annette Maye und ihrem langjährigen musikalischen Weggefährten, dem Weltklasseperkussionisten Murat Coskun. Und der Name ist weit über die Grenzen hinweg zu einem Begriff für innovative Weltmusik mit vielen Improvisationen und raffinierten Arrangements. Die beiden spielten über die Jahre mit wechselnden Musikern und Besetzungen und legten seit 2006 den längsten Teil ihrer gemeinsamen Wegstrecke mit dem türkischen Oud-Spieler und Gitarristen Gürkan Balkan zurück. Die musikalische Grundlage bilden dabei Eigenkompositionen  der Mitglieder des Ensembles, die sich thematisch rund ums Mittelmeer bewegen, wobei sie musikalische Einflüsse aus dem Nahen Osten ebenso wie aus Nordafrika und dem Baltikum verarbeiten und tradierte Formen durch Improvisation und Variation aufbrechen. Für Multiphonics 2021 arbeiten Annette Maye und Murat Coskun nunmehr mit zwei weiteren langjährigen Weggefährten zusammen. Dem Freiburger Bassisten Winfried Holzenkamp, dessen Aufenthalte in Südamerika sein musikalisches Schaffen prägten, sowie den Zink- Dudelsack- und Kornettspieler Ian Harrison, einen der herausragendsten Solisten der internationalen Folk- und Alte Musikszene.

Annette Maye – Klarinette
Ian Harrison – Zink, Schalmei, Dudelsack
Winfried Holzenkamp - Bass
Murat Coskun – Perkussion

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Duo FisFüz & Ian Harrison + Winfried Holzenkamp

Mittwoch, 06.10., 20:00 Uhr (Freiburg, E-Werk) – Tickets

Annette Mayes „ensemble FisFüz“ existiert seit 1995, dem 2. Studienjahr von Annette Maye und ihrem langjährigen musikalischen Weggefährten, dem Weltklasseperkussionisten Murat Coskun. Und der Name ist weit über die Grenzen hinweg zu einem Begriff für innovative Weltmusik mit vielen Improvisationen und raffinierten Arrangements. Die beiden spielten über die Jahre mit wechselnden Musikern und Besetzungen und legten seit 2006 den längsten Teil ihrer gemeinsamen Wegstrecke mit dem türkischen Oud-Spieler und Gitarristen Gürkan Balkan zurück. Die musikalische Grundlage bilden dabei Eigenkompositionen  der Mitglieder des Ensembles, die sich thematisch rund ums Mittelmeer bewegen, wobei sie musikalische Einflüsse aus dem Nahen Osten ebenso wie aus Nordafrika und dem Baltikum verarbeiten und tradierte Formen durch Improvisation und Variation aufbrechen. Für Multiphonics 2021 arbeiten Annette Maye und Murat Coskun nunmehr mit zwei weiteren langjährigen Weggefährten zusammen. Dem Freiburger Bassisten Winfried Holzenkamp, dessen Aufenthalte in Südamerika sein musikalisches Schaffen prägten, sowie den Zink- Dudelsack- und Kornettspieler Ian Harrison, einen der herausragendsten Solisten der internationalen Folk- und Alte Musikszene.

Annette Maye – Klarinette
Ian Harrison – Zink, Schalmei, Dudelsack
Winfried Holzenkamp - Bass
Murat Coskun – Perkussion

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Heller & Gawlik- The Next Level

Donnerstag, 07.10., 20:00 Uhr (Wuppertal, Skulpturenpark) – Tickets

Fester Bestandteil von Multiphonics ist jedes Jahr ein Konzert des Kölner Saxofonisten, Komponisten und Arrangeurs Paul Heller mit seiner Allstar Band, zu der er jeweils Gäste an der Klarinette einlädt. Anat Cohen war im Rahmen eines herausragend arrangierten Programms mit Standards aus dem Great American Songbook zu erleben, Engelbert Wrobel und Fiete Felsch sprühten als Klarinetten-Solisten in einer mächtig swingenden Hommage auf Benny Goodman. Nun folgt die Begegnung mit Julius Gawlik, dem erst 24-jährigen Ausnahmetalent an Klarinette und Tenorsaxophon. Gawlik ist aktueller Stipendiat der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, sowie frischgebackenes Mitglied der NDR-Bigband!  Auch an diesem Abend weht der schöne Hauch des Unvorhersehbaren durchs Konzert: Die Spannung resultiert allein schon daraus, dass Julius Gawlik und Paul Heller – bislang – keine gemeinsame Geschichte haben und sie aufeinandertreffen, ohne auch nur zu ahnen, wo es hingehen wird. Der spontane Austausch zweier Spitzenkönner, die bereits jetzt eines eint: ihr unglaublicher Spaß an unglaublich guter Musik!

Paul Heller – Tenorsax
Julius Gawlik – Klarinette, Tenorsax
Rainer Böhm – Klavier
Martin Gjakonovski – Kontrabass
Bodek Janke – Schlagzeug

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